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Artikel vom 07.01.2020:
 

Mobilitätsentwicklungskonzept für die Metropole Ruhr

 

(Foto Pixabay Symbolbild) 

 

CDU möchte Mobilitätsentwicklungskonzept für die Metropole Ruhr mit „Kamener Akzente“ versehen.

 

 

Der Regionalverband Ruhr entwickelt zur Zeit unter Hinzuziehung einer großen Gruppe von Planungsbüros ein regionales Mobilitätsentwicklungskonzept für die Metropolregion Ruhr. Vertreter der Kamener CDU-Fraktion nahmen an einer Präsentation teil und beziehen fachlich Stellung. 

 

 

Der Entwurf des Konzeptes ist fertiggestellt und wird im Zuge von drei Regionalkonferenzen vorgestellt. Die Ost-Konferenz fand bereits im Kreishaus Unna am 19.12.2019 statt. Von Seiten der CDU-Fraktion nahmen der Sprecher in Planungsangelegenheiten Karsten Diederichs-Späh als Ratsmitglied sowie Ernst-Dieter Standop und Martin Wilhelm, beides sachkundige Bürger im Planungs- und Straßenverkehrsausschuss, teil. Nach einer umfänglichen Vorstellung des über 600 Seiten umfassenden Konzeptes kam es zu einer lebhaften Diskussion, in die sich auch die Kamener CDU-Vertreter intensiv einbrachten.

 

 

Ernst-Dieter Standop kritisiert am Konzept: „Während in Kamen das themennahe Nahmobilitätskonzept als Teilkonzept zum Integrierten Klimaschutzkonzept konzipiert wurde und auch entsprechende Aussagen macht, spielt der Gedanke des Umweltschutzes bzw. der Vermeidung von Kohlendioxidemissionen beim RVR keine Rolle.“ Die CDU rege schon jetzt an, diesen sinnvollen Focus auch im RVR-Konzept zu setzen. 

 

Martin Wilhelm ergänzt: „Es ist klar zu sehen, wie sich das Verkehrsverhalten in Kamen in der Metropole Ruhr widerspiegelt. Hier wie da wurden Daten erhoben, wie Mobilität ge- bzw. erlebt wird. Im Einzelnen: Motorisierter Individualverkehr in Kamen 62 % (RVR 58 %), zu Fuß 16 % (23 %), per Fahrrad 13 % (9 %) und ÖPNV 9 % (10 %). Daraus ist zu schließen, dass ein Mobilitätskonzept auch für Kamen Vorteile bringen kann, wenn die Ziele gleichartig definiert sind.

 

 

Das Konzept werde jetzt in die Beratungen in die Kommunen und Verbände gegeben mit der Bitte um Kritik, Anregungen und Ergänzungen, um es dann im Sommer 2021 im Ruhrparlament beschließen zu können. Insofern kommt sicherlich viel Arbeit auf die Kamener Fachausschüsse zu. Hierzu formuliert Karsten Diederichs-Späh die Erwartung der CDU-Fraktion an die fachliche Behandlung des Themas wie folgt: „Die Beteiligung der Fachausschüsse muss so organisiert sein, dass es möglich ist, eine abgestimmte, sinnvolle Kritik zu formulieren. Die Maßnahmen aus dem Nahmobilitätskonzept der Stadt Kamen müssen in das Konzept des RVR, etwa auch als Modellprojekt, integriert werden können. Zu klären ist, inwieweit es darüber hinaus sinnvoll sein kann, das Kamener Konzept in das überordnete Konzept über sog. Schnittstellendefinitionen, wie etwa in Bezug auf regionale Verkehrsbeziehungen, zu integrieren.“

 




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CDU möchte Mobilitätsentwicklungskonzept für die Metropole Ruhr mit „Kamener Akzente“ versehen.

 

 

Der Regionalverband Ruhr entwickelt zur Zeit unter Hinzuziehung einer großen Gruppe von Planungsbüros ein regionales Mobilitätsentwicklungskonzept für die Metropolregion Ruhr. Vertreter der Kamener CDU-Fraktion nahmen an einer Präsentation teil und beziehen fachlich Stellung. 

 

 

Der Entwurf des Konzeptes ist fertiggestellt und wird im Zuge von drei Regionalkonferenzen vorgestellt. Die Ost-Konferenz fand bereits im Kreishaus Unna am 19.12.2019 statt. Von Seiten der CDU-Fraktion nahmen der Sprecher in Planungsangelegenheiten Karsten Diederichs-Späh als Ratsmitglied sowie Ernst-Dieter Standop und Martin Wilhelm, beides sachkundige Bürger im Planungs- und Straßenverkehrsausschuss, teil. Nach einer umfänglichen Vorstellung des über 600 Seiten umfassenden Konzeptes kam es zu einer lebhaften Diskussion, in die sich auch die Kamener CDU-Vertreter intensiv einbrachten.

 

 

Ernst-Dieter Standop kritisiert am Konzept: „Während in Kamen das themennahe Nahmobilitätskonzept als Teilkonzept zum Integrierten Klimaschutzkonzept konzipiert wurde und auch entsprechende Aussagen macht, spielt der Gedanke des Umweltschutzes bzw. der Vermeidung von Kohlendioxidemissionen beim RVR keine Rolle.“ Die CDU rege schon jetzt an, diesen sinnvollen Focus auch im RVR-Konzept zu setzen. 

 

Martin Wilhelm ergänzt: „Es ist klar zu sehen, wie sich das Verkehrsverhalten in Kamen in der Metropole Ruhr widerspiegelt. Hier wie da wurden Daten erhoben, wie Mobilität ge- bzw. erlebt wird. Im Einzelnen: Motorisierter Individualverkehr in Kamen 62 % (RVR 58 %), zu Fuß 16 % (23 %), per Fahrrad 13 % (9 %) und ÖPNV 9 % (10 %). Daraus ist zu schließen, dass ein Mobilitätskonzept auch für Kamen Vorteile bringen kann, wenn die Ziele gleichartig definiert sind.

 

 

Das Konzept werde jetzt in die Beratungen in die Kommunen und Verbände gegeben mit der Bitte um Kritik, Anregungen und Ergänzungen, um es dann im Sommer 2021 im Ruhrparlament beschließen zu können. Insofern kommt sicherlich viel Arbeit auf die Kamener Fachausschüsse zu. Hierzu formuliert Karsten Diederichs-Späh die Erwartung der CDU-Fraktion an die fachliche Behandlung des Themas wie folgt: „Die Beteiligung der Fachausschüsse muss so organisiert sein, dass es möglich ist, eine abgestimmte, sinnvolle Kritik zu formulieren. Die Maßnahmen aus dem Nahmobilitätskonzept der Stadt Kamen müssen in das Konzept des RVR, etwa auch als Modellprojekt, integriert werden können. Zu klären ist, inwieweit es darüber hinaus sinnvoll sein kann, das Kamener Konzept in das überordnete Konzept über sog. Schnittstellendefinitionen, wie etwa in Bezug auf regionale Verkehrsbeziehungen, zu integrieren.“

 




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