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Artikel vom 19.03.2020:
 

CDU-Fraktion: JHA Sitzung zeigt Kommunikationsprobleme auf

 

(Foto CDU Kamen) 

CDU-Fraktion: JHA Sitzung zeigt Kommunikationsprobleme auf

 

Die Diskussion um die Kommunikationspannen und den Familienzentrumsbeschluss im Jugendhilfeausschuss (JHA) kommentiert nun auch die CDU-Fraktion. 

 

„Die Leserbriefe und Diskussionsbeiträge rund um die Kommunikation mit den Bürger/-innen im JHA zeigen auf, dass ein Problem existiert“, resümiert Ralf Eisenhardt, CDU-Fraktionsvorsitzender und Stellv. Ausschussvorsitzender im JHA. In der Kommunikation seien nicht nur die Sachinhalte um die Geschäftsordnung des Rates (GO) inhaltlich fragwürdig gewesen. Insbesondere die paraverbale, d.h. die atmosphärische Gesprächsführung, sei als unangemessen von den Bürger/-innen empfunden worden. Da er selbst die Sitzung zum besonders umstrittenen Tagesordnungspunkt leitete, entschuldige er sich ausdrücklich dafür, falls jemand seine Gesprächsführung unpassend empfunden habe. „Das täte mir sehr leid, es war nicht meine Absicht“, sagt Eisenhardt.

 

Der neue Rat müsse, nach Meinung der CDU-Fraktion, zur Einwohnerfragestunde klarere Regeln finden. Diese müssten unmissverständlich in der nächsten GO formuliert sein. Sowohl die fragenden Bürger/-innen als auch die Sitzungsleitenden sollten genau wissen, was die Einwohnerfragestunde zulasse und was nicht. Zum Rederecht von Bürger/-innen im Rahmen der Erörterung eines Tagesordnungspunktes seien die Regeln hingegen klar. „Es gibt kein Rederecht“, erklärt Eisenhardt. Dennoch gebe es die Möglichkeit, unter Zustimmung des Ausschusses eine Sitzungsunterbrechung herbeizuführen, in der dann auch Bürger/-innen mit dem Ausschuss in den Dialog treten könnten. So hat es der Ältestenrat beschlossen. Dass dies mit Mehrheit vom JHA abgelehnt wurde, hätte die CDU-Vertreter, Dietmar Wünnemann und Eisenhardt sehr verwundert. „Hier wäre ein Erklärung über die Motive für die Ablehnung, insbesondere der SPD-Vertreter fällig,“ so der CDU-Fraktionsvorsitzende. Für die CDU gäbe es keinen Grund nicht mit Bürger/-innen Themen sachlich zu erörtern. Natürlich solle das in der Regel nicht in den Sitzungen im Rathaus sondern vorab geschehen, doch Ausnahmen ließen das schon zu.

 

In der Sache zum Familienzentrum sei die Entscheidung für die AWO-Einrichtungen in Methler nun mehrheitlich beschlossen. Einzig die CDU habe gegen die Beschlussvorlage gestimmt.„Wir haben klar und deutlich gemacht, dass in dieser Sache für die CDU ein besonders ausschlaggebender Grund in der Trägervielfalt für soziale und bildende Einrichtungen in Kamen liegt,“ sagt Eisenhardt. Das sei CDU-Politik. Zudem habe die CDU auch das besondere Profil der Familienbande gesehen, die sich der Aufgabe der Inklusion behinderter Kinder besonders stelle. In dem Maße sei dies ein Alleinstellungsmerkmal* **. Zudem habe sich die Familienbande nicht zum ersten Mal zur Anerkennung als Familienzentrum bemüht***. Eisenhardt versteht die Aufregung der SPD nicht, die sich nicht nachsagen lassen wolle, dass sie der Arbeiterwohlfahrt politisch nahestehe. Diese gehe ganz offen mit ihrer sozialdemokratischen Nähe um, dazu genüge ein Blick in deren Grundsatzprogramm, die Leitsätze und die Struktur der AWO. In Kamen sei diese Nähe auch in der Trägerlandschaft klar abzulesen. Die AWO sei in vielen Bereichen omnipräsent. Und wenn die Leiterin des neuen AWO-Familienzentrums in Methler von der SPD vier Wochen vorher als Listenkandidatin in der Presse medienwirksam präsentiert wird, dann ist eben auch hier die Frage zu stellen, ob das kommunikativ klug war. 

 

 

Erläuterungen:

 

*Aufgrund eigener Erfahrungen mit „besonderen Kindern“ ist es uns besonders wichtig, auch Eltern, die ein behindertes Kind erwarten, oder bekommen haben, zu unterstützen und den Kontakt zu anderen betroffenen Eltern herzustellen. Ziel ist es, die besonderen Bedürfnisse dieser Familien zu berücksichtigen und ein selbstverständliches Mit- einander der Generationen, unterschiedlicher Kulturen und von Menschen mit und ohne Behinderung

zu erreichen.

 

** Alle Kinder – ob mit oder ohne Behinderung – haben das gleiche Recht auf Förderung und Bildung. Unter diesem Motto stellt der Verein ein speziell ausgearbeitetes inklusives familienbildendes Angebot zur Verfügung. Die Begleitung und Unterstützung der Eltern in den ersten Lebensjahren, sowie ein frühzeitiges Erkennen von Lern- und Entwick- lungsstörungen, sind wesentliche Aufgaben der familienbildenden Arbeit. 

 

*** Vor allem die Intergenerativen Begegnungen und die Inklusion sind Themen die die Familienbande im Rahmen der Familienbildung in den nächsten Jahren weiterentwickeln werden. Derzeit befindet sich die Familienbande Familiennetzwerk Kamen im Annerkennungsverfahren zur Familienbildungsstätte nach dem WBG in NRW.

Voraussichtlich im Jahre 2016 könnte der Verein dann hierzu auch die entsprechende Landesförderung für Familienbildungstätten in NRW bekommen.

 

(Aus der Broschüre „Die Familienbande stellt sich vor“ )






 
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CDU-Fraktion: JHA Sitzung zeigt Kommunikationsprobleme auf

 

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CDU-Fraktion: JHA Sitzung zeigt Kommunikationsprobleme auf

 

Die Diskussion um die Kommunikationspannen und den Familienzentrumsbeschluss im Jugendhilfeausschuss (JHA) kommentiert nun auch die CDU-Fraktion. 

 

„Die Leserbriefe und Diskussionsbeiträge rund um die Kommunikation mit den Bürger/-innen im JHA zeigen auf, dass ein Problem existiert“, resümiert Ralf Eisenhardt, CDU-Fraktionsvorsitzender und Stellv. Ausschussvorsitzender im JHA. In der Kommunikation seien nicht nur die Sachinhalte um die Geschäftsordnung des Rates (GO) inhaltlich fragwürdig gewesen. Insbesondere die paraverbale, d.h. die atmosphärische Gesprächsführung, sei als unangemessen von den Bürger/-innen empfunden worden. Da er selbst die Sitzung zum besonders umstrittenen Tagesordnungspunkt leitete, entschuldige er sich ausdrücklich dafür, falls jemand seine Gesprächsführung unpassend empfunden habe. „Das täte mir sehr leid, es war nicht meine Absicht“, sagt Eisenhardt.

 

Der neue Rat müsse, nach Meinung der CDU-Fraktion, zur Einwohnerfragestunde klarere Regeln finden. Diese müssten unmissverständlich in der nächsten GO formuliert sein. Sowohl die fragenden Bürger/-innen als auch die Sitzungsleitenden sollten genau wissen, was die Einwohnerfragestunde zulasse und was nicht. Zum Rederecht von Bürger/-innen im Rahmen der Erörterung eines Tagesordnungspunktes seien die Regeln hingegen klar. „Es gibt kein Rederecht“, erklärt Eisenhardt. Dennoch gebe es die Möglichkeit, unter Zustimmung des Ausschusses eine Sitzungsunterbrechung herbeizuführen, in der dann auch Bürger/-innen mit dem Ausschuss in den Dialog treten könnten. So hat es der Ältestenrat beschlossen. Dass dies mit Mehrheit vom JHA abgelehnt wurde, hätte die CDU-Vertreter, Dietmar Wünnemann und Eisenhardt sehr verwundert. „Hier wäre ein Erklärung über die Motive für die Ablehnung, insbesondere der SPD-Vertreter fällig,“ so der CDU-Fraktionsvorsitzende. Für die CDU gäbe es keinen Grund nicht mit Bürger/-innen Themen sachlich zu erörtern. Natürlich solle das in der Regel nicht in den Sitzungen im Rathaus sondern vorab geschehen, doch Ausnahmen ließen das schon zu.

 

In der Sache zum Familienzentrum sei die Entscheidung für die AWO-Einrichtungen in Methler nun mehrheitlich beschlossen. Einzig die CDU habe gegen die Beschlussvorlage gestimmt.„Wir haben klar und deutlich gemacht, dass in dieser Sache für die CDU ein besonders ausschlaggebender Grund in der Trägervielfalt für soziale und bildende Einrichtungen in Kamen liegt,“ sagt Eisenhardt. Das sei CDU-Politik. Zudem habe die CDU auch das besondere Profil der Familienbande gesehen, die sich der Aufgabe der Inklusion behinderter Kinder besonders stelle. In dem Maße sei dies ein Alleinstellungsmerkmal* **. Zudem habe sich die Familienbande nicht zum ersten Mal zur Anerkennung als Familienzentrum bemüht***. Eisenhardt versteht die Aufregung der SPD nicht, die sich nicht nachsagen lassen wolle, dass sie der Arbeiterwohlfahrt politisch nahestehe. Diese gehe ganz offen mit ihrer sozialdemokratischen Nähe um, dazu genüge ein Blick in deren Grundsatzprogramm, die Leitsätze und die Struktur der AWO. In Kamen sei diese Nähe auch in der Trägerlandschaft klar abzulesen. Die AWO sei in vielen Bereichen omnipräsent. Und wenn die Leiterin des neuen AWO-Familienzentrums in Methler von der SPD vier Wochen vorher als Listenkandidatin in der Presse medienwirksam präsentiert wird, dann ist eben auch hier die Frage zu stellen, ob das kommunikativ klug war. 

 

 

Erläuterungen:

 

*Aufgrund eigener Erfahrungen mit „besonderen Kindern“ ist es uns besonders wichtig, auch Eltern, die ein behindertes Kind erwarten, oder bekommen haben, zu unterstützen und den Kontakt zu anderen betroffenen Eltern herzustellen. Ziel ist es, die besonderen Bedürfnisse dieser Familien zu berücksichtigen und ein selbstverständliches Mit- einander der Generationen, unterschiedlicher Kulturen und von Menschen mit und ohne Behinderung

zu erreichen.

 

** Alle Kinder – ob mit oder ohne Behinderung – haben das gleiche Recht auf Förderung und Bildung. Unter diesem Motto stellt der Verein ein speziell ausgearbeitetes inklusives familienbildendes Angebot zur Verfügung. Die Begleitung und Unterstützung der Eltern in den ersten Lebensjahren, sowie ein frühzeitiges Erkennen von Lern- und Entwick- lungsstörungen, sind wesentliche Aufgaben der familienbildenden Arbeit. 

 

*** Vor allem die Intergenerativen Begegnungen und die Inklusion sind Themen die die Familienbande im Rahmen der Familienbildung in den nächsten Jahren weiterentwickeln werden. Derzeit befindet sich die Familienbande Familiennetzwerk Kamen im Annerkennungsverfahren zur Familienbildungsstätte nach dem WBG in NRW.

Voraussichtlich im Jahre 2016 könnte der Verein dann hierzu auch die entsprechende Landesförderung für Familienbildungstätten in NRW bekommen.

 

(Aus der Broschüre „Die Familienbande stellt sich vor“ )






 

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