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Artikel vom 05.05.2019:
 

Ist der Marktplatz in Kamen ein sicherer Ort?

 

(Foto CDU Kamen) 

 

„ Ist der Kamener Marktplatz noch sicher? Diese Frage stellt sich Ernst-Dieter Standop ,Vorsitzender der Senioren Union in Kamen. 

 

Diese Thema wird zur Zeit öffentlich heftig und kontrovers diskutiert. Eine befriedigende Antwort konnte bisher nicht gefunden werden, weil es sie nicht gibt. Ein Maßstab für Sicherheit existiert nicht. 

 

Nimmt man die registrierte Kriminalität als Bewertungsgrundlage, kommt man zu dem Ergebnis, dass die Kriminalität in Kamen erfreulicherweise seit Jahren zurück-gegangen ist: Vor 15 Jahren wurden in Kamen 3.530 Straftaten angezeigt, 2018 waren es 2.726 Fälle, was einen Rückgang von 22.8 % bedeutet. Allerdings ist allgemein bekannt, dass man mit Zahlen aus der polizeilichen Kriminalstatistik Sicherheits-einstellungen der Bevölkerung nur sehr schwer beeinflussen kann. 

 

Nicht nur in Kamen wird über die Sicherheit im öffentlichen Raum diskutiert, die Deutschen fühlen sich zunehmend insbesondere auf öffentlichen Plätzen bedroht. Auch wenn diese Einstellung durch die reale Kriminalität nicht bestätigt wird, Angst-räume beeinflussen immer das Sicherheitsgefühl. Wer Angst hat, vermeidet bestimmte Örtlichkeiten, verlässt das Haus seltener und hat weniger Kontakt mit anderen Menschen.

 

Ein solcher Angstraum, der Unsicherheit und Unbehagen auslöst, ist der Kamener Marktplatz, der schon in einer Bürgerbefragung der Kreispolizeibehörde Unna Anfang 2000 als Angstraum eingestuft wurde. Als angstauslösende Fakten wurden lärmende und gewaltbereite Jugendliche, Alkoholkonsum, Betrunkene sowie ausländische junge Männer genannt. An dieser Situation scheint sich seit fast 20 Jahren nichts geändert zu haben. 

 

Die entscheidende Frage muss lauten: Wie kann das Sicherheitsempfinden der Kamener Bevölkerung in Bezug zum Kamener Marktplatz und Umgebung positiv beeinflusst werden? In Stichworten ausgedrückt: Hohe Präsenz der Ordnungsbehörde und der Polizei, ggf. auch durch private Sicherheitsdienste zu den Brennpunktzeiten, konsequente Ahndung von Normverstößen, Platzverweise für angetrunkene Personen, Bewohner am Kamener Marktplatz müssen in Präventionskonzepte eingebunden werden, auch eine Videoüberwachung darf kein Tabuthema sein. Abwarten nach dem Motto „Das wird sich schon geben“ ist der absolut falsche Weg.






 
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Artikel vom 05.05.2019:
 

Ist der Marktplatz in Kamen ein sicherer Ort?

 

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„ Ist der Kamener Marktplatz noch sicher? Diese Frage stellt sich Ernst-Dieter Standop ,Vorsitzender der Senioren Union in Kamen. 

 

Diese Thema wird zur Zeit öffentlich heftig und kontrovers diskutiert. Eine befriedigende Antwort konnte bisher nicht gefunden werden, weil es sie nicht gibt. Ein Maßstab für Sicherheit existiert nicht. 

 

Nimmt man die registrierte Kriminalität als Bewertungsgrundlage, kommt man zu dem Ergebnis, dass die Kriminalität in Kamen erfreulicherweise seit Jahren zurück-gegangen ist: Vor 15 Jahren wurden in Kamen 3.530 Straftaten angezeigt, 2018 waren es 2.726 Fälle, was einen Rückgang von 22.8 % bedeutet. Allerdings ist allgemein bekannt, dass man mit Zahlen aus der polizeilichen Kriminalstatistik Sicherheits-einstellungen der Bevölkerung nur sehr schwer beeinflussen kann. 

 

Nicht nur in Kamen wird über die Sicherheit im öffentlichen Raum diskutiert, die Deutschen fühlen sich zunehmend insbesondere auf öffentlichen Plätzen bedroht. Auch wenn diese Einstellung durch die reale Kriminalität nicht bestätigt wird, Angst-räume beeinflussen immer das Sicherheitsgefühl. Wer Angst hat, vermeidet bestimmte Örtlichkeiten, verlässt das Haus seltener und hat weniger Kontakt mit anderen Menschen.

 

Ein solcher Angstraum, der Unsicherheit und Unbehagen auslöst, ist der Kamener Marktplatz, der schon in einer Bürgerbefragung der Kreispolizeibehörde Unna Anfang 2000 als Angstraum eingestuft wurde. Als angstauslösende Fakten wurden lärmende und gewaltbereite Jugendliche, Alkoholkonsum, Betrunkene sowie ausländische junge Männer genannt. An dieser Situation scheint sich seit fast 20 Jahren nichts geändert zu haben. 

 

Die entscheidende Frage muss lauten: Wie kann das Sicherheitsempfinden der Kamener Bevölkerung in Bezug zum Kamener Marktplatz und Umgebung positiv beeinflusst werden? In Stichworten ausgedrückt: Hohe Präsenz der Ordnungsbehörde und der Polizei, ggf. auch durch private Sicherheitsdienste zu den Brennpunktzeiten, konsequente Ahndung von Normverstößen, Platzverweise für angetrunkene Personen, Bewohner am Kamener Marktplatz müssen in Präventionskonzepte eingebunden werden, auch eine Videoüberwachung darf kein Tabuthema sein. Abwarten nach dem Motto „Das wird sich schon geben“ ist der absolut falsche Weg.






 

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